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17. Schwangerschaftswoche (SSW)

Mit der 17. Schwangerschaftswoche startet der 5. Schwangerschaftsmonat und das ungeborene Kind ist etwa 10,6 cm lang und wiegt in etwa 100 Gramm. Das Baby macht nun im Bauch erste Atemübungen und es macht sich nun immer deutlicher durch kleine Tritte und Fausthiebe für seine Eltern bemerkbar.
Für die Eltern ist dies eine wichtige Zeit, weil nun auch der werdende Vater direkten Kontakt zu seinem Kind aufnehmen kann. Das ungeborene Kind reagiert auf Stimmen und kennt bald die der eigenen Eltern gut. Es lässt sich von ihnen durch ruhiges Sprechen und Singen beruhigen.

Der Vater kann nun aktiv an der Schwangerschaft teilhaben und fühlt sich vielleicht nicht mehr so ausgeschlossen wie zuvor.

Schön ist auch für das Baby eine Spieluhr mit einer netten Melodie zu kaufen und diese immer wieder mal auf den Bauch zu legen. Die Eltern werden bald merken, dass das Kind auch auf diese immer gleiche Melodie reagieren wird. Zudem sagt man, dass dann genau diese Melodie das Kind auch beruhigen wird, wenn es schon auf der Welt ist. Es erkennt sozusagen diese Melodie wieder.

Langsam passen sich die Proportionen des Babys immer besser an. Der Körper wächst nun etwas langsamer und dafür rücken die Gliedmaßen nach. Es spielt nun gerne mit der Nabelschnur oder lutscht genüsslich am Daumen.

Die Bewegungen des Kindes sind nun viel koordinierter als vorher.

Nüsse und mit Kalzium beigesetzte Pflanzendrinks gegen Kalziummangel

Für die Bildung der Knochen ist Kalzium sehr wichtig. Daher muss die werdende Mutter auf eine ausreichende Kalzium-Zufuhr achten. Milchprodukte, Käse, Joghurt, Milch und Quark sollten aber hierfür nicht verzehrt werden. Jeder ml Milch bzw. jedes Gramm tierisches Eiweiß, erhöht die Kalzium-Ausscheidung um 10 mg. Dafür verantwortlich sind schwefelhaltige Aminosäuren. Deshalb sollte man stattdessen auf gesunde Getränke wie Haferdrink, Mandeldrink, Dinkeldrink oder Reismilch usw. umsteigen, denen ebenfalls Kalzium beigesetzt wurde.

Auch Mandeln, Haselnüsse, Spinat, Rucola, Grünkohl, Mangold und Sesamsamen sind sehr gute Kalziumquellen.

Falls sich die werdende Mutter immer noch schlapp und müde fühlt, kann ein Eisenmangel vorliegen. Eisen ist vor allem in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Nüssen vorhanden. Der Frauenarzt kann den Eisenwert problemlos feststellen und gegebenenfalls auch ein Eisen-Präparat verordnen.

Schmerzen im Unterleib

Verspürt die Schwangere immer wieder ein Ziehen im Unterleib, so ist dies vermutlich immer noch das Dehnen der Mutterbänder. Die wachsende Gebärmutter wird im Bauchraum durch diese Mutterbänder gehalten und sie müssen deutliche Mehrarbeit leisten. Dieses Dehnen spüren manche Frauen gar nicht und andere haben doch relativ große Schmerzen im Unterleib, im Rücken und in der Leistengegend. Ist man sich jedoch bei den Schmerzen zunehmend unsicher, so sollte man dies immer bei dem behandelnden Frauenarzt abklären lassen, um sicherzugehen, dass es nicht doch eine andere Ursache gibt.

Legen Sie Ihre Beine hoch

Um die Venen zu entlasten, die ja nun ebenfalls eine immense Mehrarbeit leisten müssen, sollte die Frau sich regelmäßige Pausen gönnen und die Beine hochlegen. Sitzt man aus beruflichen Gründen viel, sollte man zwischendurch immer wieder aufstehen und ein paar Schritte gehen. Übt man eher eine stehende Tätigkeit aus, so ist es ratsam sich ab und zu hinzusetzen und die Füße hochzulegen. So beugt man Krampfadern vor.

Genießen Sie diese besondere Zeit

Für viele Frauen beginnt mit dem 5. Schwangerschaftsmonat eigentlich die schönste Zeit der Schwangerschaft. Eventuelle Beschwerden, wie Übelkeit und Müdigkeit, sind verflogen und der Bauch ist noch nicht so groß, dass man ihn als beschwerlich empfinden würde. In dieser Zeit fühlen sich die meisten Frauen fit und aktiv. Dennoch sollte man nicht übertreiben. Alles in Maßen ist immer das richtige Rezept während der Schwangerschaft.

Die werdende Mutter sollte diese Zeit besonders genießen. Sie baut eine intensive Beziehung zu ihrem Kind auf und merkt schnell, ob ihr Kind eher aktiv ist oder es bevorzugt von Mama herumgeschaukelt zu werden.

Bildnachweis: © 3dvin – Fotolia.com


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