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Was Schwangere trinken sollten und dürfen

Während der Schwangerschaft arbeitet der Körper der Frau auf Hochtouren und er hat mit vielen Veränderungen und Belastungen zu kämpfen. Daher ist es absolut wichtig, dass man ausreichend Flüssigkeit während dieser Zeit zu sich nimmt. Fachleute empfehlen täglich mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit zu trinken, um eine optimale Versorgung des Körpers zu gewährleisten.

Wieviel trinken?

Die Gesamtmenge gut verteilt über den Tag optimiert die Leistungsfähigkeit des weiblichen Körpers. Daher ist es ratsam, bereits direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Das regt den Stoffwechsel an.

Während des Frühstücks sollte man dann eine Tasse Tee oder ein Glas Saft trinken. Zu viel Koffein in Form von Kaffee oder Cola sollte während der Schwangerschaft gemieden werden!

Im Laufe des Vormittags sollte man dann zwei weitere Gläser Wasser oder auch gerne mal Saftschorlen zu sich nehmen und begleitend zum Mittagessen natürlich auch ein Glas Wasser.

Zu welchen Tageszeiten am besten?

Am Nachmittag darf man sich dann gemütlich eine große Tasse Tee oder ein herrliches Glas Pflanzenmilch gönnen. Kuhmilch ist grundsätzlich schlecht und das darin enthaltene Casein in allen Stadien krebsfördernd. Auch Osteoporose wird durch Milch gefördert. Sowohl für Schwangere, als auch für Nicht-Schwangere. Wir raten davon ab, die Muttermilch einer Kuh oder eines anderen Säugetieres zu trinken.

Zum Abendessen werden dann nochmals zwei große Tassen Tee oder zwei große Gläser Wasser empfohlen.

Ein Glas Wasser vor dem Schlafengehen rundet diesen idealen Tages-Trink-Plan ab und der Körper leidet keinen Flüssigkeitsmangel.

Was und was nicht trinken?

Viele Schwangere fragen sich häufig, was sie am besten trinken sollen und was auf keinen Fall.
Immer richtig – ob schwanger oder nicht – ist Mineralwasser! Wenn man schwanger ist, sollte man lediglich darauf achten, dass man natriumarmes Mineralwasser kauft, weil natriumhaltiges Mineralwasser Flüssigkeit im Gewebe bindet.

Wer manchmal auch gerne etwas „mit Geschmack“ haben möchte, der kann alternativ auf ungesüßte Kräuter- und Früchtetees zurückgreifen. Wer den Begriff „Muckefuck“ aus der Nachkriegszeit noch kennt, weiß, dass dieser Kaffee-Ersatz auf Malz, Gerste und Roggen basiert und daher auch gerne während der Schwangerschaft getrunken werden darf.

Bei welchen Getränken aufpassen?

Neben den bereits erwähnten koffeinhaltigen Getränken, wie Kaffee und Cola, sollte man auch auf andere extrem zuckerreiche Erfrischungsgetränke, wie beispielsweise Fanta, Sprite oder Eistee, verzichten.

Auch Kakao und Trinkschokolade sollte man nur in geringen Mengen zu sich nehmen, da sie auch relativ viel Zucker enthalten.

Chininhaltige Getränke, wie Bitter Lemon und Tonic Water, sind während der Schwangerschaft nicht empfehlenswert, da Chinin in großen Mengen eine gesundheitsschädigende Wirkung auf das ungeborene Kind haben kann.

Früchtetee

Niemals Alkohol!

Das größte Tabu zum Thema Getränke ist natürlich der Alkohol! Im Grunde weiß heutzutage jede Schwangere, dass man darauf komplett verzichten muss, um auch sein Kind nicht zu schädigen. Sicherlich gibt es auch hier wieder ältere Generationen von Frauen, die gerne erzählen, dass ihnen sogar der Frauenarzt geraten hätte, ein Gläschen Sekt zu trinken, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Ob dem tatsächlich so war oder ob man sich früher einfach nicht so die Gedanken darüber gemacht hat, dass Alkohol dem Kind schaden könnte, muss man wohl einfach im Raum stehen lassen. In der Gegenwart ist es aber absolut bewiesen, dass Babys schwere Schädigungen durch Alkoholkonsum davontragen können. Dies äußert sich dann nicht nur in möglichen körperlichen und geistigen Behinderungen, sondern können auch entwicklungsverzögernde Störungen beinhalten.

Auch keine alkoholhaltigen Dinge wie Pralinen

Um seinem Kind soweit es geht eine gute und störungsfreie Entwicklung im Mutterleib zu ermöglichen, muss man während der Schwangerschaft absolut auf Alkohol und alkoholhaltige Produkte, wie beispielsweise Pralinen mit Schnaps oder Likör, verzichten!

Detaillierte Informationen zu diesem Thema erhält man sicherlich auch bei seinem Frauenarzt und kann auch mit ihm persönlich die eine oder andere offene Frage dazu klären.

Bildnachweis: © Dmitriy Melnikov – Fotolia.com, © Dasha Petrenko – Fotolia.com


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