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Siebte Schwangerschaftswoche (7. SSW)

Mit um die 5 Millimeter sieht der Embryo in der 7. Schwangerschaftswoche noch aus wie eine gekrümmte Kidney-Bohne. Das Köpfchen liegt noch auf der Brust und alle Anlagen für die lebenswichtigen Organe, wie Herz, Lunge, Leber, Nieren und den Verdauungstrakt, sind gelegt. Sie entwickeln sich, genau wie das Kreislaufsystem, in den nächsten Wochen fleißig weiter. Es bilden sich Muskeln, Knochen und die kleinen Händchen sehen aus wie Paddel, da die Finger sich noch nicht daraus gebildet haben. Doch das ist alles nur eine Frage der Zeit.

Bald kann man kleine Einkerbungen an den Händen feststellen, die sich dann immer mehr zu Fingern formen. Übrigens passiert das an den Händen eher, als an den Füßen. Überhaupt ist bei der embryonalen Entwicklung anzumerken, dass sich alles vom Kopf zum Steiß hin entwickelt. Also, die größten Entwicklungsfortschritte sind also immer am Kopf festzustellen und dann geht es weiter runter. Doch am Ende wird alles so sein, wie es sein soll und ein kleiner Mensch ist fertig entwickelt.

Zunehmende Müdigkeit bei der Mama

Das Baby fängt nun auch an, sich zu bewegen. Davon wird die werdende Mutter zwar nichts spüren, aber ihr Kind ist schon ziemlich aktiv. Vermutlich wird die Schwangere nun von zunehmenden Schwangerschaftsbeschwerden geplagt. Die extreme Müdigkeit macht ihr das Leben unnötig schwer und zwingt sie immer wieder zu Ruhepausen.

Leider ist es gerade im stressigen Berufsleben nicht so einfach, mit dieser lähmenden Müdigkeit umzugehen. Vielleicht stößt man auf mehr Verständnis seitens der Kollegen und der Vorgesetzten, wenn diese über den Ursprung dieser Müdigkeit Bescheid wüssten. Wer mit offenen Karten spielt, steht meistens besser da und häufig ist man verwundert, wie hilfsbereit manche Menschen in solchen Situationen werden können.

Zu dieser Zeit fangen auch die Mutterbänder an sich zu dehnen, um sich auf die wachsende Gebärmutter vorzubereiten. Dies äußert sich in einem stellenweise heftigen Ziehen im Unterleib. Ziemlich unangenehm und erinnert stark an die altbekannten Menstruationsbeschwerden.

Die wachsende Gebärmutter kann nun bereits auf die Blase drücken, was zu vermehrtem Harndrang führen kann. Nun muss die Frau vermutlich etwas häufiger die Toilette aufsuchen als zuvor. Dieser Zustand wird sich leider bis zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr verbessern.

Nicht für zwei essen aber ausgewogen

Dass man in der Schwangerschaft für zwei essen soll, ist so nicht richtig. Zumindest geht es dabei nicht um die Menge der Nahrung, sondern man sollte jetzt vor allem auf die Qualität und Ausgewogenheit der Lebensmittel achten. Wichtig für Mutter und Kind sind Kalzium, Vitamine, Ballaststoffe, Eisen, Jod und hochwertige Fettsäuren. Es gilt zu meiden Rohmilchprodukte, rohes/halbgares Fleisch (beispielsweise Mett; Steak medium gebraten) und weich gekochte Eier. Wobei Fleisch grundsätzlich nicht zu empfehlen ist: Siehe „Schwangere sollten kein Fleisch essen„.

Sicherlich wird der behandelnde Frauenarzt ausreichendes Informationsmaterial haben, wo auch eine Liste mit allen zu meidenden Lebensmitteln vorhanden ist. Dort steht auch ausgiebig erklärt, warum man auf solche Lebensmittel besser verzichten sollte.

Jeden Tag zwei Liter Wasser trinken

Neben der gesunden Ernährung ist es auch wichtig, auf sein Trinkverhalten zu achten. Jeden Tag zwei Liter Wasser, verdünnte Säfte oder ungesüßte Tees sind sinnvoll. Kaffee und schwarzen Tee sollte man nicht in rauen Mengen zu sich nehmen und auch auf koffeinhaltige Limonade ist es ratsam, zu verzichten.

Bildnachweis: © Valeriy Velikov Va – Fotolia.com


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