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Frühgeburt-Risiko durch Diät-Softdrinks?

Kaum eine schwangere Frau, die Diät-Softdrinks zu sich nimmt, denkt dabei an ein erhöhtes Frühgeburten-Risiko. Dennoch belegt eine dänische Studie, dass der Konsum von Diät-Softdrinks während der Schwangerschaft, die Gefahr deutlich erhöht, eine Fehlgeburt zu erleiden. Je höher der Konsum der künstlich gesüßten Softdrinks ist, desto höher ist auch das Risiko einer Fehlgeburt.
60.000 werdende Mütter wurden diesbezüglich untersucht und durch die Schwangerschaft begleitet.
Welcher Zusammenhang hier nun besteht und warum das so ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Auf die Menge kommt es an

Werdende Mütter, die einen künstlich gesüßten Softdrink am Tag zu sich nahmen lagen bei einem 38 Prozent erhöhten Risiko gegenüber all jenen Frauen, die diese Getränke nicht konsumierten. Bei schwangeren Frauen, die mindestens vier oder mehr Diät-Softdrinks täglich konsumierten erhöhte sich das Risiko einer Fehlgeburt um 80 Prozent.

Sind künstliche Süßstoffe die Verursacher?

Softdrinks, die mit normalem Zucker gesüßt sind, zeigten keinen Einfluss auf den Geburtstermin des Babys, hingegen war ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von künstlichen Softdrinks und Frühgeburten erkennbar. Somit kann davon ausgegangen werden, dass nicht die anderen Inhaltsstoffe der Softdrinks für eine Frühgeburt verantwortlich sind, sondern die künstlich hergestellten Süßstoffe.

Übrigens, sind Limonaden, die mit normalem Zucker gesüßt sind auch nicht wirklich gesund. Wer allzu viel davon konsumiert, muss eventuell mit Übergewicht, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechnen.

Die künstlichen Süßstoffe Aspartam und Saccharin

Diät-Softdrinks sind meist mit Aspartam oder Saccharin gesüßt, wobei Aspartam ganz oben auf der Liste steht. Aspartam ist verantwortlich für bis zu 92 Nebenwirkungen, das hatte einst die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Arzneimittel kundgetan. Trotzdem wurde Aspartam als Süßstoff zugelassen.

Nebenwirkungen, die sich durch Aspartam zeigen können, sind unter anderem Migräne, Haarausfall, Angstzustände, Unterleibsschmerzen, Asthma, Gewichtszunahme und Menstruationsbeschwerden. Außerdem ist Aspartam für brennende Augen, Schwankungen des Blutzuckerspiegels und Durchblutungsstörungen verantwortlich. Auch Schwindelfälle, Arthritis und Impotenz werden mit dem Süßstoff in Zusammenhang gebracht.

Folgende gesundheitliche Auswirkungen sind erkennbar

Nach dem Konsum von Aspartam, verfällt der Süßstoff im menschlichen Körper wieder in seine Einzelteile: Phenylalanin, Methanol und Asparaginsäure. Das Phenylalanin reichert sich unter Umständen im Gehirn des Menschen an und löst dadurch eventuell Kopfschmerzen, Depressionen und Krampfanfälle aus.

Das Methanol zerfällt in Ameisensäure und Formaldehyd, wobei Letzteres als krebserregende Substanz gilt. Wer seinen Durst hauptsächlich mit Diät-Softdrinks löscht, leidet vielleicht mit der Zeit unter Schwindel und verschwommenes Sehen stellt sich ein. Hier liegt dann eine Formaldehydvergiftung vor, die sich außerdem mit Zerstörung der Netzhaut mit anschließender Erblindung zeigen kann.
Die Asparaginsäure greift gerne, insbesondere bei Kindern, die Nervenzellen an, indem sie die Blut-Hirn-Schranke passiert. Folgen hiervon können unter anderem Epilepsie, Parkinson und Multiple Sklerose sein.

Auch „Nicht-Schwangere“ sollten auf Diät-Softdrinks verzichten

Selbstverständlich sind Getränke, die künstliche Süßstoffe enthalten nicht nur für werdende Mütter gefährlich, vielmehr sollten alle Menschen davon Abstand nehmen. Wer stattdessen jetzt zu „normal“ gesüßten Getränken greift, muss bedenken, dass auch diese Getränke sich negativ auf Ihre Gesundheit auswirken können. Neben den bereits, weiter oben im Text, aufgeführten Nachteilen wird der Körper außerdem übersäuert.

Dass liegt an der enthaltenden Kohlesäure und dem Phosphor-Gehalt der Getränke. Ebenso werden dem Körper wertvolle Mineralstoffe weggenommen, was wiederum zu schlechten Zähnen und schwachen Knochen führen kann.

Suchen Sie nach Alternativen

Wer nicht auf süße Getränke verzichten möchte, sollte sich, im Hinblick auf die eigene Gesundheit, nach Alternativen umsehen. Pressen Sie das Obst Ihrer Wahl und mischen Sie es mit anderen selbst gemachten Säften, versetzen diese Säfte mit Wasser, am besten ohne Kohlensäure, und geben Sie zum Süßen Stevia hinzu. Schon haben Sie eine gesunde Alternative! Sie können diese Säfte auch mit Xylit süßen.

Oder Sie pürieren im Mixer mehrere Früchte zusammen mit Wasser und geben je nach Bedarf neben Eiswürfel auch Vanille oder Zimt dazu. Die sogenannten „Smoothies“ sind sehr lecker und erfrischend und ganz nebenbei äußerst gesund.

Diese selbst hergestellten Getränke sind eine wirklich gute Alternative zu den herkömmlichen Fertig-Getränken, die dem Körper, in unterschiedlicher Weise, mehr schaden als nützen.

Bildnachweis: © sulupress – Fotolia.com


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