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30. Schwangerschaftswoche (SSW)

Mit etwa 40 cm Körpergröße und ungefähr 1500 g ist Ihr Baby wieder ein Stück mehr gewachsen und viele Ungeborene liegen mittlerweile in der Geburtsposition. Der Kopf befindet sich unten und die Füße zeigen nach oben, genau richtig also, um sich bei der Geburt auf den Weg zu machen. Der Körper des Babys wird immer runder und auch die Haut erscheint nun immer mehr Rosa, was auf die wachsenden Fettpölsterchen zurückführen ist. Dennoch braucht es noch seine Zeit im Mutterleib, um noch ein bisschen mehr zu wachsen.

Vorwehen und Co.

Etwa ab der 30. Schwangerschaftswoche kann es zu Vorwehen kommen. Vorwehen zeigen sich mit seitlichem Ziehen und sind nicht wirklich schmerzvoll. Vorwehen sind wichtig, um die Gebärmutter auf die Senkwehen vorzubereiten. Haben Sie hingegen wirkliche Schmerzen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Bei vielen Frauen zeigen sich außerdem um die 30. Schwangerschaftswoche herum Rückenschmerzen. Lassen Sie sich von Ihrem Partner massieren und nehmen Sie ab und an ein warmes Bad, beides wird Ihrem Rücken gut tun.

Auch Ihr Busen ist praller und fülliger als vor der Schwangerschaft, denn schließlich bereitet er sich auf das Stillen vor. Manche Schwangere entdecken schon jetzt Tröpfchen der Vormilch, andere noch nicht. Ob die Vormilch schon zu entdecken ist oder nicht, sagt gar nichts über das spätere Stillen aus. Also keine Sorge, wenn es bei Ihnen noch nicht „tröpfelt“.

Stillen ja oder nein?

Viele schwangere Frauen sind bezüglich des Stillens sehr unsicher und wissen nicht, ob sie sich dafür oder dagegen entscheiden sollen. Schließlich gibt es unzählige Fragen hierzu und gerade Erstgebärende können sich nicht vorstellen, was da so alles auf sie zu kommt. Ein vertrautes Gespräch mit der Hebamme kann helfen, gewisse Unsicherheiten zu überwinden und Fragen aufzuklären.

Das Wichtigste ist es, sich nicht verrückt machen zu lassen, sondern in sich selbst hinein zuhören, wie man selbst zum Stillen steht und dann die richtige Entscheidung zu treffen. Manchmal tut es auch ganz gut, es einfach auf einen Versuch ankommen zu lassen. Denn es kommt bekanntlich alles so, wie es kommen muss. Lassen Sie sich Zeit mit Ihrer Entscheidung.

Informieren Sie sich über alles, was es Wissenswertes über das Stillen zu erfahren gibt, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Und vergessen Sie eines nicht, gemischte Gefühle sind diesbezüglich völlig normal. Es geht nicht nur Ihnen so.

Das Baby und die Mutter in der 30. Schwangerschaftswoche

Als eine neue Erkenntnis gilt die Gewissheit der Schmerzempfindlichkeit von Babys ab der 30. Schwangerschaftswoche. Dies kann unter anderem bei medizinischen Eingriffen im Mutterleib bedeutsam werden. Ebenso reagiert das Ungeborene auch auf andere Reize sensibler als bisher. Daher ist es sehr positiv, wenn das Baby ganz oft über die Bauchdecke gestreichelt wird. Diese Streicheleinheiten tun einfach gut.

Ihr Baby lutscht nun immer öfter am Daumen und man hat festgestellt, dass die meisten Babys dafür den rechten Daumen nehmen.

Und wie geht es der werdenden Mutter?

Flach auf den Rücken zu liegen fällt Ihnen nicht mehr allzu leicht. Daher sollten Sie die Seitenlage oder eine Position mit erhöhtem Oberkörper einnehmen.

Vermeiden Sie außerdem große körperliche Anstrengungen, da Sie recht schnell außer Atem kommen und auch oft über Müdigkeit klagen.

Eine Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, dennoch arbeitet Ihr Körper auf Hochtouren und hat ein beachtliches Gewicht zu tragen. Denken Sie daran einfach mal auszuspannen und zwischendurch immer mal wieder die Beine hochzulegen.

Nutzen Sie die Zeit bis zur Geburt außerdem für einen Zahnarztbesuch. Zahnkontrolle in der Schwangerschaft ist wichtig, ebenso auch eine professionelle Zahnreinigung.

Bildnachweis: © S.Kobold – Fotolia.com


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