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Der 7. Schwangerschaftsmonat

Mit dem 7. Monat beginnt nun das letzte Drittel der Schwangerschaft, bald haben Sie es geschafft und werden Ihr Baby in den Armen halten. Jedoch passiert auch in diesem Monat noch jede Menge. Der Bauchumfang nimmt kontinuierlich zu, denn das Baby wächst jeden Tag noch ein bisschen mehr und braucht immer mehr Platz im Bauch der Mutter.

Ihr Kind wird immer aktiver und Sie werden immer mehr mit Ihrem Kind kommunizieren. Die werdenden Eltern bereiten sich nun auf die Geburt vor und gerade die Mutter verfügt spätestens jetzt über den typischen „Nestbautrieb“.

Alles soll pünktlich fertig werden, bis das Baby kommt, alles soll hübsch und gemütlich vorbereitet sein. Auch die Väter fangen meist in dieser Zeit mit Vorbereitungen im Kinderzimmer an. Sie und Ihr Partner sind bereit!

Wenn die kleinen Beschwerden kommen …

Bereits vorhandene Rückenbeschwerden werden nun noch ein bisschen stärker, denn durch die starke Gewichtszunahme hat der Rücken so einiges mehr zu tragen. Achten Sie auf eine besonders gute Haltung und vermeiden Sie es schwere Sachen zu heben. Der Korb mit Wäsche gehört ab jetzt Ihrem Mann. Spaziergänge und Schwimmen halten Sie auch weiterhin fit.

Manche schwangere Frauen berichten auch über Wassereinlagerungen in den Beinen oder im Gesicht, was meist bedenkenlos ist. Bei plötzlich stark auftretenden Ödemen hingegen müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da solche Veränderungen auch mal auf eine ernst zu nehmende Krankheit hinweisen können.

Hämorrhoiden zählen auch zu den Beschwerden in der Schwangerschaft, wo der Gang zur Toilette unangenehm werden kann. Ebenso bilden sich auch gerne einmal Krampfadern, die mit Juckreiz oder Schmerzen begleitet sind.

Solche Beschwerden können auftreten, müssen aber nicht. Viele Frauen lagern weder Wasser ein, noch bekommen sie Krampfadern, lassen Sie sich einfach überraschen, wie sich eine Schwangerschaft bei Ihnen zeigt.

Gönnen Sie sich in dieser Phase der Schwangerschaft, die für Sie nötige Ruhe und geben Tätigkeiten des Haushalts an Ihren Partner ab. Lassen Sie sich helfen Sie müssen jetzt nicht mehr alles alleine schaffen. Schweres heben ist für Sie jetzt ebenfalls tabu.

Neuigkeit:

Erste Milchtropfen können nun aus den Brüsten kommen, man nennt sie Vormilch oder Kolostrum.

Und so geht es Ihrem Baby

Ihr Baby mag es, wenn Sie oder Ihr Partner Kontakt zu ihm aufnehmen. Legen Sie öfters die Hand auf Ihren Bauch, und sprechen Sie immer wieder mit ihm. Das akustische Wahrnehmungsvermögen ist nun sehr gut ausgereift. Geräusche jeglicher Art kommen gedämpft bei dem Baby an und es reagiert auch immer öfter darauf. Es nimmt Geräusche von außen wahr und hört ebenso die Innengeräusche, welche aus dem Körper der Mutter kommen. Gerade die Stimmen der Eltern wird es nach der Geburt wieder erkennen.

Ebenso hat das Baby die Augen geöffnet und man hat festgestellt, dass das Kind auf visuelle Reize reagiert. Wenn eine Lichtquelle direkt auf den Bauch der Mutter gerichtet wird, erhöht sich die Herzfrequenz des Babys oder es zuckt merklich zusammen.

Ihr Baby ist nun etwa 44 cm groß und wiegt 1500 g. Es füllt nun eine beträchtliche Menge der Gebärmutter aus und es wird immer enger für das Kind. Manche Babys drehen sich bereits im 7. Monat, sodass sie die endgültige Geburtslage einnehmen. Sie liegen mit dem Kopf nach unten, was als Schädellage bezeichnet wird.

Untersuchung der Fruchtwassermenge und Plazenta

Bei der ärztlichen Untersuchung wird der Frauenarzt die üblichen Untersuchungen durchführen und des Weiteren auch auf die Fruchtwassermenge achten und ein besonderes Augenmerk auf die Plazenta haben. Ebenso ist es auch Zeit für das erste CTG. Bei dieser Untersuchung werden die Herztöne des Babys abgehört und es besteht auch die Möglichkeit, eine eventuell beginnende Wehentätigkeit zu erkennen.

 

Der Geburtsvorbereitungskurs

Der Geburtsvorbereitungskurs beginnt ungefähr zum 7. Schwangerschaftsmonat und wird in der Regel von einer Hebamme durchgeführt. Die werdende Mutter lernt, gemeinsam mit anderen schwangeren Frauen, alles rund um die Geburt sowie Wissenswertes über die Säuglingspflege nach der Entbindung. Es gibt einen theoretischen Teil, wo Themen wie Anatomie des Körpers, Lage des Kindes und andere wichtige Dinge angesprochen werden, damit sich die Frau den Vorgang „Entbindung“ besser vorstellen kann. Im praktischen Teil lernen die Frauen Atemtechniken und Körperpositionen kennen, die Erleichterung während der Zeit der Wehen bringen sollen.

Es werden spezielle Stunden angeboten, wo auch der Partner der Frau eingeladen ist. Denn der Partner begleitet in der Regel seine Frau zu der Entbindung und soll sie während der Geburt unterstützen. Im Kurs lernt auch er, worauf es insbesondere ankommt.

Und daran sollten Sie jetzt denken …

Sie sollten langsam beginnen das Kinderzimmer herzurichten und die Kleidung für Ihr Baby auszuwählen. Ebenso müssen Sie das Mutterschutzgeld bei Ihrer Krankenkasse beantragen, denn nur wenn der Antrag rechtzeitig vorliegt, bekommen Sie auch rechtzeitig das Ihnen zustehende Geld. Für den Antrag des Mutterschutzgeldes benötigen Sie ein ärztliches Attest über den Entbindungstermin. Legen Sie dieses Attest einfach den Unterlagen bei.

Ganz wichtig: Packen Sie Ihre Krankenhaustasche, damit alles griffbereit zu Hause steht, denn Sie wissen nicht, wann genau Ihr Kind zur Welt kommt.


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