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39. Schwangerschaftswoche (SSW)

Für das Baby ist es in der 39. Schwangerschaftswoche nur noch eng im Bauch der Mutter. Es ist absolut bereit, geboren zu werden und befindet sich mit dem Kopf im Beckenboden auch in der besten Startposition.

Es wächst weiterhin und ist nun in ca. 53 cm lang und wiegt um die 3.500 Gramm.

Die letzten Woche vor der geplanten Entbindung

Für viele Frauen werden die letzten Wochen bis zur Geburt ziemlich anstrengend und auch nervig. Sie sind es leid, nicht richtig schlafen zu können und ständig auf Toilette rennen zu müssen. Sie hassen es, dass sie nichts essen können, ohne danach von unangenehmem Sodbrennen geplagt zu werden. Sie fühlen sich nicht mehr attraktiv, können alle Teile unterhalb ihres Bauches nicht mehr sehen und vergleichen sich gerne mit einem Wal.

Dies hört sich alles nicht sehr positiv an und zugegebenermaßen, das ist es auch nicht. Kaum eine Frau findet die letzten Wochen bis zur Entbindung noch schön. Alle haben nur noch den einen Gedanken: „Wann geht es endlich los? Merke ich, wenn es ernst wird und wie wird mein Baby ausschauen?“

„Falsche Wehen“

Wann es endlich losgeht, kann man natürlich nicht vorhersagen. Zu diesem Zeitpunkt kann es sein, dass die Frau schon sogenannte „falsche Wehen“ spürt. Diese Art von Wehen ist aber noch nicht der Beginn der Geburt und man merkt den Unterschied zu den richtigen Wehen, weil man sich noch ganz normal bewegen kann und diese „falschen Wehen“ einen nicht wirklich beeinträchtigen. Somit erklärt sich im Grunde auch schon, woran die Schwangere merkt, wann es wirklich losgeht.

Bei den richtigen oder auch echten Wehen, kann die Frau sich kaum bewegen und auch nicht sprechen. Sie ist kaum mehr in der Lage ihre Position zu verändern, denn dies löst noch heftigere Schmerzen aus und verstärkt die Wehen.

Beginn der Wehen und Blasensprung

Neben dem Beginn der Wehen kann auch das erste Indiz für den Geburtsbeginn der Blasensprung sein. Dass die Fruchtblase platzt, kann jederzeit überall passieren. Bei manchen Frauen geschieht dies wirklich schwallartig und bei anderen passiert es tröpfchenweise, sodass die Frau zunächst annimmt, sie wäre inkontinent.

Leider fangen nicht bei allen Frauen nach Platzen der Fruchtblase auch die Wehen an. Ist dies nicht der Fall, so wird innerhalb von drei Stunden nach Platzen der Fruchtblase die Entbindung auf medizinischem Weg eingeleitet. Diese Maßnahme ist unumgänglich, denn wenn kein Fruchtwasser mehr in der Gebärmutter ist, dann muss das Kind auf jeden Fall zur Welt kommen.

Ist man unsicher, ob es nun tatsächlich losgeht, so sollte man immer seine Hebamme oder einen Arzt zurate ziehen. Gerade bei Erstgebärenden ist diese Unsicherheit vollkommen normal und verständlich.

Für manche Mütter ist das Aussehen ihres Babys anfangs irritierend

Wie das Baby dann wohl letztendlich aussehen wird, ist für manche Mütter zunächst ein wenig irritierend. Insgeheim stellt man fest, dass man sich das eigene Kind doch irgendwie etwas anders vorgestellt hatte. Keine Sorge, innerhalb der ersten paar Tage nach der Geburt wird sich das Aussehen des Babys noch deutlich verändern. Man muss immer bedenken, dass dieses Kind eine ziemlich lange Zeit im Fruchtwasser rumgeschwommen ist und der Weg durch den Geburtskanal für die Optik auch nicht sonderlich förderlich ist.

Wie würde man selber wohl aussehen, wenn man neun Monate in der Badewanne gelegen hätte? Bestimmt keinen Deut besser.

Aber wie schon gesagt, in einigen Tagen wird das Neugeborene vollkommen normal und hübsch aussehen. Eben genau so, wie man sich einen kleinen Wonneproppen allgemeinhin so vorstellt.

Bildnachweis: © ingenium-design.de – Fotolia.com


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