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26. Schwangerschaftswoche (SSW)

Das Baby startet mit ca. 34 cm Länge und einem Gewicht von um die 900 Gramm in die 26. Schwangerschaftswoche. Sollte das Kind nun unerwartet zu früh das Licht der Welt erblicken, so hat es eine Überlebenschance von beachtlichen 85 Prozent. Ungefähr zu dieser Zeit beginnen viele Paare mit dem Nestbau.

Sie richten das Kinderzimmer ein und kaufen die ersten Sachen für das Baby.

Organe der werdenden Mutter werden verdrängt – unangenehme Begleiterscheinungen

Das Wachstum des Kindes nimmt immer mehr Platz im Mutterleib ein und andere Organe werden einfach verdrängt. Dies ist an sich absolut normal und nichts Schlimmes, aber für die Schwangere bedeutet dies meist einige unangenehme Begleiterscheinungen, wie Sodbrennen, Verstopfung, Blähungen und Atemnot.

Nach der Geburt werden sich alle Organe wieder an ihrem ursprünglichen Platz einfinden.

Immer häufiger zur Toilette

Es ist einfach so, dass nun der Punkt der Schwangerschaft erreicht ist, wo die Dimension des Bauches zunehmend beschwerlich wird und der Alltag immer anstrengender wird. Auch die Rückenschmerzen werden nun meist heftiger und die Nachtruhe wird durch vermehrte Toilettenbesuche und eine fehlende bequeme Schlafposition extrem gestört. Die Gebärmutter drückt nun so auf die Blase, dass die Frau im Grunde alle paar Minuten auf die Toilette gehen muss, weil sie einen starken Drang verspürt. Belohnt werden die meisten Toilettengänge allerdings nur mit ein paar Tröpfchen Urin und kurze Zeit später muss man schon wieder.

Mit einem großen Bauch eine angenehme Schlafposition zu finden ist nicht besonders einfach.

Sinnvolle Anschaffung – ein Stillkissen

Hilfreich ist hierbei die Anschaffung eines Stillkissens, welches man in der Regel sowieso nach der Geburt für das Baby benötigt. Dieses Stillkissen ist von der Füllung her so flexibel, dass man sich damit bequem auf die Seite legen und das Kissen zwischen die Beine klemmen kann, wodurch die Hüften entlastet werden.

Lagert man das Kissen unter den Füßen, so wird der Rücken auch optimal entlastet. Welche Position als wirklich bequem erachtet wird, obliegt natürlich dem individuellen Bedürfnisse jeder einzelnen Schwangeren. Aber insgesamt haben sich Stillkissen als lohnenswerte Investition vor und nach der Geburt erwiesen.

Voll funktionsfähiges Kreislaufsystem

Für das Baby wird es zwar im Bauch der Mutter immer enger, aber seine Entwicklung zu einem reifen kleinen Menschen geht unaufhaltsam voran. Die Entwicklung seiner Augen ist nun abgeschlossen, das Herz pumpt selber Blut zu pumpen und in den Lungen entwickeln sich die Blutgefäße.

Das Kreislaufsystem des Kindes wird nun voll funktionsfähig und es macht fleißig Atemübungen. Aufgrund des stärkeren Blutdurchflusses wird die Nabelschnur länger und dicker. Die Plazenta ist etwa genauso groß wie das Baby und die Finger-/Fußnägel des Kindes wachsen stetig. Die Augenlider und Augenbrauen des Kindes sind kurz und das Gehirn benötigt ausreichende Vitamine, Energie, Spurenelemente und Mineralien um sich optimal zu entwickeln. Daher sollte die werdende Mutter zwingend auf eine abwechslungsreiche und vitaminhaltige Ernährung achten.

Handelt es sich bei dem Fötus um einen kleinen Jungen, so werden nun die Hoden in den Hodensack wandern.

Kontraktionen der Gebärmutter

Falls die werdende Mutter bemerkt, dass ihr Bauch immer öfter hart wird, so brauch sie dies nicht zu beunruhigen. Hierbei handelt es um Kontraktionen der Gebärmutter, die normalerweise absolut schmerzlos sind. Man sollte diese Kontraktionen als Training der Gebärmutter betrachten, die sich auf die Geburt des Kindes vorbereitet. Lediglich, wenn diese Kontraktionen schmerzhaft werden und besonders häufig auftreten, sollte man dies umgehend in einer Klinik abklären lassen, da es sich um echte Wehen handeln könnte.

Bildnachweis: © sukiwonder – Fotolia.com


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