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15. Schwangerschaftswoche (SSW)

Mittlerweile haben Sie schon ein bisschen an Gewicht zugenommen und die Waage zeigt Ihnen zwischen 2,2 und 4,5 Kilo mehr an. Auch bei Ihrem Baby hat sich wieder einiges getan, es entwickelt sich stetig weiter und wird immer „menschlicher“. Bis Sie die ersten Bewegungen ihres Kindes spüren können, dauert es nun nicht mehr lange.

Spürt das Baby ob Sie glücklich oder traurig sind?

Schwangere Frauen machen sich immer Gedanken darüber, was und wie viel das Baby von den Stimmungen der Mutter mitbekommt und welchen Einfluss beispielsweise Stress auf das Kind ausübt.
Stimmungsschwankungen finden sich bei allen Menschen hin und wieder und Traurigkeit sowie Ärger gehören nun einmal auch zu unserem Leben dazu. Das alles ist völlig normal und wird Ihrem Baby auch nichts ausmachen. Hingegen dauerhafter Stress so wie starke seelische oder körperliche Belastungen können auch einmal zu frühzeitigen Wehen führen. Haben Sie viel Ärger und Stress bei der Arbeit oder ist Ihre Partnerschaft gescheitert, was sich sehr belastend auf Sie auswirkt, sollten Sie sich Hilfe holen und auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen.

Die ganz alltäglichen, kleinen Ärgernisse schaden Ihrem Baby nicht und auch ein wenig Stress wird sich nicht negativ auf Ihr Kind auswirken.

Bewegung in der Schwangerschaft

Sportlich aktive Frauen müssen auch in der Schwangerschaft nicht auf Bewegung verzichten. Bewegung durch regelmäßige Spaziergänge sind empfehlenswert auch Sportarten, wie Schwimmen, Rad fahren, Yoga und Wassergymnastik können ohne Bedenken bei einer gesunden Schwangeren durchgeführt werden. Solange es Ihnen wirklich gut geht, dürfen Sie auch Joggen und gerne das Tanzbein schwingen. Reiten, Klettertouren oder Inlineskaten sollten Sie besser meiden und solche Sportarten wieder nach der Schwangerschaft ins Auge fassen.

Bei Unklarheiten und wenn Sie unsicher bezüglich einer Sportart sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, er wird ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zahnpflege und Co.

Wo zu früheren Zeiten oft davon gesprochen wurde, dass jede Schwangerschaft einen Zahn kostet, muss das in der heutigen Zeit nicht mehr sein. Regelmäßige und gründliche Zahnpflege ist dennoch gerade in der Schwangerschaft imens wichtig, denn Ihre Zähne sowie das Zahnfleisch sind während einer Schwangerschaft anfälliger. Grund dafür ist der veränderte Hormonhaushalt und auch das häufige Erbrechen kann den Zahnschmelz schädigen. Des Weiteren benötigt Ihr Baby jede Menge Kalzium für den Knochenaufbau, was sich das Kind von der Mutter holt.

Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene und kalziumreiche Ernährung und benutzen Sie bei Ihrer regelmäßigen Zahnpflege fluoridhaltige Zahnpasta, ebenso sind Mundspülungen zu empfehlen.
Außerdem leiden einige werdende Mütter vermehrt unter Zahnfleischbluten, was auf die stärkere Durchblutung in der Schwangerschaft zurückzuführen ist. Entstehen durch häufiges Zahnfleischbluten Entzündungen, müssen diese behandelt werden.

Gehen Sie während Ihrer Schwangerschaft auch einmal zum Zahnarzt, um auf der sicheren Seite zu sein. Ab jetzt gilt die Device: Lieber einmal mehr die Zähne putzen und auf Zahnseide und Co. zurück zugreifen.

Und was sonst noch passiert

Das Baby wird von Fruchtwasser umgeben und ist somit vor äußerlichen Stößen optimal geschützt. Das Fruchtwasser wird alle drei Stunden komplett ausgetauscht.

In 24 Stunden befördert das Herz des Babys 28 Liter Blut durch den Körper und die Hände befinden sich schon fast an der richtigen Stelle. Das Baby hat noch relativ kurze Beine, dafür werden die Bewegungen zunehmend kontrollierter und sie zeigen sich immer weniger von der „ruckartigen“ Seite. Die Fingernägel sind vollkommen ausgebildet und sämtliche Gelenke sind beweglich. Ihr Baby hat jetzt des Öfteren Schluckauf, was Sie selbst aber nicht hören können. Ebenso sind die Geschmacksknospen so weit ausgebildet, wie bei einem erwachsenen Menschen.

Bildnachweis: © Fwed – Fotolia.com


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