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Sechste Schwangerschaftswoche (6. SSW)

Geht man in der sechsten Schwangerschaftswoche zum Frauenarzt, um sich die Schwangerschaft bestätigen zu lassen, so wird man auf dem Ultraschall nicht nur den Embryo samt Dottersack sehen können, sondern noch etwas ganz Wichtiges. Das schlagende Herz wird gut zu erkennen sein.

In diesem ganz besonderen Moment wird der werdenden Mutter häufig bewusst, dass sie ein kleines Leben in sich trägt. Es entwickelt sich eine erste Verbindung zu dem eigenen Kind und langsam wird einem deutlich, was Muttergefühle sind.

Schwangerschaftsbeschwerden – die unangenehmen Begleiterscheinungen

Leider werden diese durchweg positiven Gefühle von den unangenehmen Begleiterscheinungen des ersten Trimesters einer Schwangerschaft getrübt. Neben der vollkommenden Glückseligkeit hat die schwangere Frau mit Übelkeit, Müdigkeit, allgemeinem Unwohlsein und spannenden Brüsten zu kämpfen.

Diese Beschwerden treten in der Regel nur innerhalb der ersten zwölf Schwangerschaftswochen auf und sind auf die extreme hormonelle Veränderung im Körper zurückzuführen. Mit fortschreitender Schwangerschaft lassen sie in ihrer Intensität meistens nach und verschwinden dann völlig. Bemerkt man solche Schwangerschaftsbeschwerden, so ist es ratsam, einen Gang zurückzuschalten.

Natürlich ist man nicht krank, aber diese neuen Umstände strengen doch ganz schön an. Durch eine Schwangerschaft erfährt eine Frau eine ungekannte psychische und physische Belastung. Wenn es möglich ist, sind Ruhephasen am Tag eine echte Erholung. Auch sich die Zeit zum Nachdenken zu gönnen ist immens wichtig. Schließlich bringt das Baby eine Vielzahl von Veränderungen mit sich und das bisherige Leben der Mutter wird sich radikal ändern. So ist es nicht verwunderlich, dass schwangere Frauen sich über manche Dinge erst einmal klar werden müssen. Das Leben muss neu sortiert werden.

Ein Wunder der Natur

Der Embryo ist nun um die 4 Millimeter lang und erinnert an ein gekrümmtes Würmchen. Die Plazenta versorgt den Embryo mit Sauerstoff und der Embryo hat bereits einen Hals und einen Kopf. Der Kopf weist schon alle Anlagen für das Gehirn, die Augen und Ohren auf. Es bildet sich der Rückenstrang, der später zur Wirbelsäule wird.

Die Proportionen des embryonalen Körpers sind zu diesem Zeitpunkt extrem ungleichmäßig. Der Kopf ist überdimensional zum Rest des Körpers, aber das ist vollkommen normal und wird sich im Laufe der Schwangerschaft richtig verteilen. Was in den nächsten Wochen und Monaten im Bauch der Mutter tut, grenzt immer wieder an ein Wunder der Natur.

Wer dieses Wunder nicht nur bei den drei vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen bewundern möchte, kann im Grunde bei jeder frauenärztlichen Untersuchung ein Ultraschall machen lassen. Dies wird allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen und muss privat bezahlt werden. Die meisten werdenden Eltern machen aber die Erfahrung, dass sich diese Investition lohnt und man zugleich mit jedem Ultraschall-Foto eine tolle Erinnerung für die Zukunft erhält.

Bildnachweis: © damato – Fotolia.com


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