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Das Erste der drei Trimester einer Schwangerschaft (bis zur 12.SSW)

Mit Beginn einer Schwangerschaft passiert im Leben und im Körper der Frau unglaublich viel. Eine Schwangerschaft dauert in der Regel 40 Wochen oder auch 10 Monate und beginnt mit der 1. Schwangerschaftswoche (SSW) im ersten Monat des ersten Trimesters. Ein Trimester umfasst immer ein Schwangerschaftsdrittel. Bei der Berechnung einer Schwangerschaft nimmt man immer den ersten Tag der letzten Periode. Das heißt, es werden im Grunde schon die ersten zwei Wochen des letzten Zyklus mit einbezogen, obwohl ja erst um den 14. Tag des Zyklus der Eisprung und auch die Befruchtung stattfindet.

Folsäure ist wichtig für die Entwicklung

Praktisch gesehen beginnt die Schwangerschaft also erst in der 3. Schwangerschaftswoche mit der Befruchtung.

Möchte man schwanger werden, so ist die vorherige Einnahme von Folsäure bereits empfehlenswert. Ist man dann tatsächlich schwanger, so muss die Dosis angepasst werden, da Folsäure besonders wichtig für die Entwicklung des Babys ist. Bei Folsäuremangel kann es zu Fehlbildungen, wie beispielsweise einem „offenen Rücken“ kommen.

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Befruchtung in der 3. Schwangerschaftswoche

Demzufolge passiert in der 1. und 2. Schwangerschaftswoche eigentlich nichts Ungewöhnliches. Die Frau hat ihre Regelblutung und danach bereitet sich der Körper auf eine neue mögliche Befruchtung vor.
Mit einer Befruchtung in der 3. Schwangerschaftswoche tritt dann tatsächlich eine Schwangerschaft ein.
Die befruchtete Eizelle beginnt sich zu teilen und besteht am dritten Tag aus acht Teilen. Optisch ähnelt der Embryo zu diesem Zeitpunkt einer Maulbeere, weshalb er unter Fachleuten auch den Begriff „Morula“ (lateinisch für Maulbeere) bekommen hat. Nur einen Tag später entsteht im Inneren des Zellhaufens eine Keimblase, die im Wesentlichen zwei Zelltypen aufweist: den Embryoblasten und den Trophoblasten.
Aus den Embryoplasten entsteht der eigentliche Embryo und aus den Trophoblasten entwickelt sich Plazenta (Mutterkuchen).

Über die Plazenta gelangt nährstoff- und sauerstoffreiches Blut mit der Nabelschnur zum Embryo. Im Austausch sondert der Embryo Abfallprodukte seines Stoffwechsels über die Plazenta an das mütterliche Blut ab.

Der Embryo nistet sich in der Gebärmutter ein

Der Zellklumpen, der mittlerweile aus 70-100 Zellen besteht, braucht um die sechs Tage, um vom Eileiter in die Gebärmutter zu gelangen, also die 3. Schwangerschaftswoche. Mit Beginn der 4.

Schwangerschaftswoche nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein. Bis zu diesem Zeitpunkt merkt die Frau an sich nichts von einer bestehenden Schwangerschaft, wobei ihr Körper bereits auf Hochtouren arbeitet, um alles für eine Schwangerschaft vorzubereiten. Wichtig ist hierbei auch die vermehrte Produktion von Progesteron, einem Gelbkörperhormon, welches zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wesentlich beiträgt.

„Alles oder nichts!“

In der 4. Schwangerschaftswoche verhält es sich nach dem Motto „Alles oder nichts!“ Die Eizelle schwimmt etwas drei Tage in der Gebärmutter herum, bis sie sich dann einnistet. Schafft sie es nicht, sich einzunisten, so wird sie mit der nächsten Menstruationsblutung ausgeschwemmt. Dies ist nicht unüblich und die meisten Frauen bekommen davon gar nichts mit, weil sie von den ganzen Abläufen im Körper nichts wussten.

War aber die Einnistung erfolgreich, so wird sich dies durch Ausbleiben der monatlichen Regelblutung deutlich.

In der 4. Schwangerschaftswoche kann leider nur ein Bluttest beim Arzt Gewissheit geben. Am Ende der 4. bzw. Anfang der 5. Schwangerschaftswoche ist auch ein freiverkäuflicher Urintest sicher.

Müdigkeit…Unwohlsein sind die ersten Zeichen

Manche Frauen merken schon vor dem positiven Schwangerschaftstest, dass sich bei ihnen jemand ankündigt. Häufige Beschwerden, wie Müdigkeit, morgendliche Übelkeit und allgemeines Unwohlsein, können schon vorhanden sein.

In der 5. Schwangerschaftswoche hat jede Frau dann also Gewissheit. Der Arzt kann die Schwangerschaft eindeutig feststellen und den Embryo samt Dottersack beim vaginalen Ultraschall erkennen. Kaum zu glauben, aber in diesem kleinen Klumpen Leben darf man dann auch meist schon das Herz schlagen sehen. Oft wird einer Frau an dieser Stelle auch bewusst, dass sie tatsächlich ein keines Leben in sich trägt und es entsteht eine erste Verbindung zum Ungeborenen.

Mit der Bestätigung vom Frauenarzt sollte man sein Leben auf die neue Situation umstellen. Ein gesunder Lebenswandel ist wichtig. Auf Alkohol, Medikamente, Zigaretten und Drogen sollte spätestens ab da auf jeden Fall verzichtet werden. Ist man zur regelmäßigen Einnahme von Medikamenten gezwungen, so sollte dies mit dem Arzt abgeklärt werden.

Der Mutterpass als ständiger Begleiter

Mit der ersten Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt bekommt man auch seinen Mutterpass ausgehändigt. Dieser wird ab sofort der ständige Begleiter einer schwangeren Frau. Darin stehen alle relevanten Daten und Fakten der Schwangerschaft. Mit fortlaufender Schwangerschaft können gewisse Schwangerschaftsbeschwerden hinzukommen. Neben Müdigkeit, Übelkeit und Unwohlsein, leiden viele Frauen auch unter stark spannenden Brüsten.

Das Herz fängt an zu schlagen

Spätestens in der 6. Schwangerschaftswoche, beginnt das Herz zu schlagen. Bei den meisten Frauen fangen auch zu dieser Zeit erst die typischen Beschwerden, wie Übelkeit etc., an. Diese unangenehmen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft sind aber in der Regel nur im ersten Trimester festzustellen. Basierend auf der immensen hormonellen Veränderung im Körper der Frau, lassen sie mit fortschreitender Schwangerschaft nach.

Der Embryo wächst

Der Embryo ist mittlerweile stolze 4 Millimeter lang und sieht aus wie ein gekrümmtes Würmchen. Mit Sauerstoff wird er über die Plazenta versorgt. Er hat bereits einen Hals und einen Kopf, der wiederum alle Anlagen für Gehirn, Augen und Ohren aufweist. Der Rückenstrang wird gebildet, welcher später zur Wirbelsäule wird.

Anfänglich sind die Proportionen des Embryos nicht gleichmäßig. Der Kopf scheint wie bei einem Alien überdimensional zum Rest des Körpers. Keine Sorge, das verwächst sich alles.

Neue Schwangerschaftsbeschwerden können auftreten

In der 7. Schwangerschaftswoche sieht der Embryo nun aus wie eine Kidney-Bohne. Das Köpfchen ist meist weit runter zum Brustkorb geneigt und es misst vom Scheitel bis zum Steiß etwa 5 Millimeter.
Neu ist, dass es sich nun anfängt zu bewegen. Zwar unkontrolliert, aber es bewegt sich und das nun immer mehr. Die Mutter wird davon aber noch nichts spüren. Dafür können neue Schwangerschaftsbeschwerden auftreten.

Zu dieser Zeit fangen die Mutterbänder an sich zu dehnen, um für die wachsende Gebärmutter bereit zu sein. Dies merkt die Mutter durch ein unangenehmes Ziehen, was den früheren Regelschmerzen nicht unähnlich ist.

Zudem kann die wachsende Gebärmutter bereits auf die Blase drücken und für vermehrten Harndrang sorgen. Hinzu kommen noch Schlaflosigkeit und wachsender Appetit zu untypischen Zeiten auf meist ziemlich untypische Speisen.

Die Brust wächst und der Embryo bekommt ein Gesicht

Mit 15 Millimeter hat der Embryo in der 8. Schwangerschaftswoche einen großen Sprung gemacht. Der kleine Körper wird optisch immer menschlicher, bewegt sich und man erkennt sogar ein kleines Gesicht.
Der werdenden Mutter machen vermutlich immer noch die gleichen leidigen Begleiterscheinungen zu schaffen.

Ein Wachstum der Brust kommt hinzu und die Brustwarze samt Warzenhof wird dunkler von der Pigmentierung.

Häufig kommt man schnell außer Atem und sollte sich daher regelmäßige Pausen gönnen. Auch Stimmungschwankungen sind nun keine Seltenheit mehr und stellen manche Partnerschaft auf eine harte Probe. Gut, dass der Mann weiß, dass das alles nur eine Phase ist. Optisch wird man der Frau noch nichts von der Schwangerschaft ansehen. Bislang ist die Gewichtszunahme äußerst gering.

Die Organe sind bereits vollständig entwickelt

Mit der 9. Schwangerschaftswoche startet man in den 3. Schwangerschaftsmonat und der Embryo misst nun um die 2 Zentimeter. Die Organe sind vollständig entwickelt, was der Frauenarzt bei der ersten großen Vorsorgeuntersuchung auch bestätigen wird. Dieser Vorsorgeuntersuchung ist eine von insgesamt drei Stück während der Schwangerschaft und es findet jeweils eine pro Trimester statt. Für die werdenden Eltern ist hierbei immer der Ultraschall am aufregendsten. Immer deutlicher dürfen sie sehen, wie ihr kleiner Zwerg zu einem echten Menschen heranwächst.

Nun können Müdigkeit und Erschöpfungszustände bei der Schwangeren langsam nachlassen, aber dafür prägt sich die Lust auf interessante Lebensmittel und die Empfindsamkeit auf gewisse Gerüche immer mehr aus. Häufig entstehen Abneigungen gegen einstige Lieblingsspeisen und man bekommt schier lustvollen Appetit auf manchmal ziemlich ungewöhnliche Dinge.
Es kann zu Haarausfall kommen, der aber grundsätzlich keine Sorgen bereiten muss und nur wenige Wochen anhält.

Aussehen der Frau verändert sich

Ab der 10. Schwangerschaftswoche spricht man nicht mehr vom Embryo, sondern vom Fötus. Dessen Organe nehmen nun ihre Arbeit auf und er misst in etwa um die 2,5 Zentimeter.
Langsam wirkt sich die Schwangerschaft auch auf das Aussehen der Frau aus. Manche bekommen volleres, glänzenderes Haar und andere haben mit Hautunreinheiten, wie Pickeln, zu kämpfen.
Obwohl noch kein Bauch zu sehen ist, fangen aber viele Frauen schon an, auf Umstandsmode oder zumindest weitere Hosen umzusteigen, weil viele Sachen plötzlich nicht mehr passen. Man fühlt sich aufgebläht und sehnt sich nach bequemer Kleidung.

Junge oder Mädchen?

Nun wird es langsam spannend, denn in der 11. Schwangerschaftswoche haben sich beim Fötus die Geschlechtsmerkmale entwickelt und bei einem künftigen Ultraschall erfahren die glücklichen Eltern dann auch endlich, was es wird – sofern sie dies auch möchten. Beim Fötus bilden sich nun immer mehr Hautschichten und er ist ca. 3 Zentimeter groß und 15 g schwer.

Handelt es sich um eine Risikoschwangerschaft, so können in dieser Zeit eventuell gewisse zusätzliche Untersuchungen vorgenommen werden, um bestimmte Behinderungen oder Erkrankungen auszuschließen.

Hierbei sollte man sich mit seinem Frauenarzt ausgiebig beraten und danach entscheiden, ob diese Untersuchungen sinnvoll sind.

Verstopfung und vermehrter Harndrang gehören nun bei einer Schwangeren auf die Tagesordnung. Zudem leidet sie oft unter kalten Händen und Füßen und verspürt extremen Durst, der auf die stetige Zunahme des Blutvolumens zurückzuführen ist.

Risiko einer Fehlgeburt nimmt ab

Das erste Trimester der Schwangerschaft neigt sich mit der 12. Schwangerschaftswoche dem Ende zu und viele Frauen werden durchatmen, denn nun nimmt das mögliche Risiko einer Fehlgeburt rapide ab und auch viele unangenehme Begleiterscheinungen verschwinden.

Der Körper der Frau hat sich während der letzten Wochen auf die Veränderungen eingestellt und Übelkeit sowie übermäßige Müdigkeit lassen nach. Die Gebärmutter hat nun die Größe einer Männerfaust erreicht und ist bei sehr schlanken Frauen gut über die Bauchdecke ertastbar.

Der Fötus ist nun um die 5 Zentimeter groß und bringt ganze 16 g auf die Waage. Der Kopf, ist im Vergleich zum Rest der Körpers immer noch überdimensional, aber die Entwicklung nimmt immer weiter Formen an.

Jetzt geht es sozusagen an die Detailplanung. Die Augen bekommen Lider, es bilden sich Fuß- und Fingernägel und im Unterkiefer entwickeln sich die Anlagen für die Zähne, die Zahnknospen.
Nun kann man vielleicht auch schon erkennen, wie der Fötus seine kleine Hand zu einem Fäustchen ballt und seine Bewegungen werden auch für die Mutter langsam spürbar.

Von nun an konzentriert sich die Entwicklung des Fötus vor allem auf Zunahme von Größe und Gewicht. Das zweite Trimester beginnt und birgt andere aufregende Momente, nervende Schwangerschaftsbeschwerden und jede Menge Vorfreude auf die kommende Zeit.

Bildnachweis: © detailblick – Fotolia.com


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