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Schwangerschaftsbeschwerden
Zu den häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden zählen morgendliche Übelkeit, Rückenschmerzen,
Sodbrennen, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen, Krampfadern, Haut- und Kreislaufprobleme. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Linderung dieser Schwangerschaftsbeschwerden. Aber je nach Schwere Ihrer Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt und Ihre Hebamme nach Möglichkeiten zur Linderung der Schwangerschaftsbeschwerden befragen. Bedenken Sie auch, dass manche Schwangerschaftsbeschwerden ernsthaftere Gründe haben und dringend behandelt werden müssen. Daher sollte konsultieren Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt.
Eine Schwangerschaft ist die natürlichste Sache der Welt. Auch wenn mit einer Schwangerschaft verschiedene Schwangerschaftsbeschwerden einhergehen ist eine Schwangerschaft keine Krankheit. Bei leichten Schwanger-schaftsbeschwerden
sollten Sie daher versuchen diese mit natürlichen Mitteln zu lindern. Verzichten Sie in der Schwangerschaft möglichst auf Medikamente zur Linderung der Beschwerden, denn jedes Medikament kann auch Auswirkungen auf Ihr Babys haben. Sollte ein Verzicht auf Medikamente nicht möglich sein, so sprechen Sie die Medikamenteneinnahme vorher mit Ihrem Frauenarzt ab. Verzichten Sie während der Schwangerschaft komplett auf Selbstmedikation und auf die Einnahme von Schmerzmitteln mit ASS (wie Aspirin).
Wenn die Schwanger-schaftsbeschwerden wieder einmal heftig sind, dann zählen Sie die Tage bis zur Geburt. Sobald Sie Ihr Baby im Arm halten, werden die Schwangerschaftsbeschwerden vergessen sein.
Schwangerschaftsbeschwerden und wie sie gelindert werden können
Rückenbeschwerden können durch richtiges Heben und Sitzen sowie durch Schwimmen reduziert werden. Eine harte Matratze kann ebenfalls Schmerzlinderung bringen.
Krampfadern, geschwollene Füße und Knöchel können vermieden werden, wenn Sie langes Stehen und Sitzen umgehen, die Beine beim Sitzen hoch lagern, bequeme Schuhe tragen und ab und zu die Füße kreisen lassen. Bei Juckreiz verwenden sie Feuchtigkeitscremes und meiden sie juckreizfördernde Kleidung.
Um Schwindelanfälle zu vermeiden, stehen Sie langsam auf und essen Sie viele kleine Mahlzeiten, damit der Blutzuckerspiegel nicht absinkt.
Bei Nasenbluten halten Sie die Nasenlöcher unterhalb der Nasenwurzel 5-10 Minuten zusammen.
Verdauungsprobleme und Sodbrennen umgehen Sie, indem Sie kleine Mahlzeiten essen, scharfes, heißes oder kaltes und Sodbrennen auslösendes Essen meiden.
Kribbeln und taubes Gefühl in den Händen lässt nach, wenn Sie die Arme über den Kopf verschränken, Ihre Haltung verändern und die Hände kräftig schütteln.
Gegen Kopfschmerzen helfen Spaziergänge und Entspannungsübungen.
Bei Stressinkontinenz trainieren Sie den Beckenboden, tragen Sie Binden oder Slipeinlagen und gehen Sie bei Harndrang gleich auf die Toilette.
Gegen Muskelkrämpfe helfen sanfte Wadenmassagen in der Wanne, Beinmassagen und eine ausgewogene Ernährung.
Bei Schmerzen im Beckenbereich ruhen Sie sich aus, nehmen Sie ein warmes Bad, massieren Sie die Beckenregion und treiben Sie leichte Gymnastik.
Eine ballaststoffreiche Ernährung und viel Bewegung helfen gegen Verstopfungen.
Bei Hämorrhoiden versuchen Sie Hämorrhoidensalbe und –zäpfchen, feuchte Toilettentücher, warmes Wasser und vermeiden Sie Verstopfungen.
Bei Wassereinlagerungen legen Sie die Beine hoch und nehmen Sie eiweißreiche Nahrung zu sich.
Bei Müdigkeit ruhen Sie sich häufiger aus und ernähren Sie sich gesund. Gymnastik, Yoga, Akupunktur oder Massagen können ebenfalls helfen.
Ein stützender BH, eine Massage oder ein warmes Bad kann Linderung bei Brustschmerzen bringen.
Bei Übelkeit und Erbrechen versuchen Sie noch vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen (Obst, Trockenobst), um den Blutzuckerspiegel anzuheben. Es empfiehlt sich auch mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.
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Tipp:
Kinderwagen
Erstmals haben sich Forscher mit der Frage beschäftigt, wie sich Babys in modernen Kinderwagen fühlen. hier mehr zu diesem Thema=>
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