schwangerschaft

einleitung familienplanung natürliche verhütung chirurgischeverhuuml;tung sonstige verhütung geschlechtskrankheiten eisprung kinderwunsch schwangerschaft geburt mutterschaft impressum

natürliche Verhütungsmittel

Die natürlichen Verhütungsmethoden schützen nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, erfordern tägliche Disziplin und verlieren ihre Aussagekraft bei Krankheit, Stress oder Medikamenteneinnahme. Zur Schwangerschaftsverhütung eignen sich die natürlichen Verhütungsmittel daher nur bedingt. In Verbindung mit einem Kondom können diese Verhütungsmethoden jedoch eine Alternative sein, wenn Pille & Co. nicht vertragen werden. Ziel der meisten natürlichen Verhütungsmethoden ist es, den Eisprung zu bestimmen und jene Tage zu ermitteln, an denen eine Empfängnis am wahrscheinlichsten ist. Daher eignen sich natürliche Ver-hütungsmethoden bei Paaren mit Kinderwunsch, um die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung zu erhöhen und den Weg zum Wunschkind zu bereiten.


Messung der Basaltemperatur

Bei der Basaltemperaturmethode wird die morgendliche Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) gemessen. Nach dem Eisprung steigt die Temperatur um wenige zehntel Grad und verbleibt auf diesem Niveau bis zur nächsten Regelblutung. Dann sinkt sie wieder leicht ab. Circa ab dem 3. Tag nach dem Eisprung (die Temperatur sollte mind. 0,2 Grad höher als jene 6 Tage vor dem Eisprung sein) ist bis zur nächsten Regelblutung nicht mehr mit einer Empfängnis zu rechnen. Diese Methode erfordert viel Disziplin und durch äußere Faktoren wie Krankheit, Schichtdienst, unterschiedliche Nachtruhe oder Alkoholgenuss kann es zu unklaren Messdaten kommen.


Schleimmethode

Bei der Schleimmethode wird täglich der Schleim in der Scheide untersucht, da sich dieser im Laufe der Periode sowohl hinsichtlich der Konsistenz als auch in Bezug auf die Farbe verändert. Sobald Schleim feststellbar ist, beginnt die fruchtbare Phase einer Frau. Da die Spermien im weiblichen Körper einige Tage überleben können, kann ein Geschlechtsverkehr in dieser Zeit zur Schwangerschaft führen auch wenn der Eisprung erst Tage später ist. Zu Beginn der fruchtbaren Zeit ist der Schleim flockig, klebrig, dicht und tritt nur in geringen Mengen auf. Verändert sich der Schleim zu einer durchsichtigen, klebrigen und klaren Konsistenz und kann zwischen zwei Fingern wie Spinnfäden gezogen werden, ist die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis am höchsten. Erst drei Tage nachdem dieser “fruchtbare” Schleim nicht mehr erfühlt wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft wieder. Allerdings können Erkrankungen an den Genitalien (wie Pilzerkrankungen) oder die Einnahme bestimmter schleimlösender Medikamente (wie bei Erkältungsmitteln), der Geschlechtsverkehr oder die Verwendung von Verhütungsmitteln wie das Diaphragma die Ergebnisse verfälschen.


Symptothermale Methode

Bei der symptothermalen Methode werden sowohl die Basaltemperatur- und Schleimmethode angewendet. Dies erhöht den Verhütungsschutz. Zusätzliche Sicherheit bietet die tägliche Untersuchung des Gebärmutterhalses/ Muttermundes. Direkt nach der Regelblutung fühlt sich der Muttermund fest und geschlossen an, in der frucht-baren Zeit hingegen weich, leicht geöffnet und höher in die Scheide verlagert.


Verhütungscomputer

Mit Hilfe des Verhütungscomputers können die fruchtbaren Tage bestimmt werden. Dies kann über die Eingabe der Temperatur oder durch Hormonbestimmung im Urin geschehen.


Coitus interruptus

Beim Coitus interruptus handelt es sich um das Unterbrechen des Geschlechtsverkehrs. Kurz vor dem Samen-erguss wird das Glied des Mannes aus der Scheide herausgezogen. Allerdings werden auch schon vor dem Samenerguss vereinzelt Samen abgegeben.



Tipp:
Kinderwagen
Erstmals haben sich Forscher mit der Frage beschäftigt, wie sich Babys in modernen Kinderwagen fühlen.
hier mehr zu diesem Thema=>