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Eisprung und Empfängnis

Die Ausbildung ist abgeschlossen, erste Schritte im Berufsleben verliefen erfolgreich, ein Partner mit dem man gemeinsam eine Familie gründen möchte ist zu Stelle, ein kleines finanzielles Polster konnte aufgebaut werden und der Kinderwunsch soll nun in Erfüllung gehen. Doch nach Jahren der Schwangerschaftsverhütung klappt es nicht auf Anhieb mit der Schwangerschaft? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Manchmal braucht der Körper einfach eine Weile und die Psyche muss sich erst einmal von der monatlichen Sorgen ob man schwanger ist auf den monatlichen Wunsch nun endlich schwanger zu werden umstellen. In vielen Fällen erfüllt sich der Kinderwunsch dann vor Ablauf eines Jahres. Doch manchmal wollen sich die erhoffte Schwangerschaft und das ersehnte Wunschkind nicht einstellen. Sollte dies der Fall sein, hilft es in einigen Fällen, den eigenen Körper näher kennenzulernen. Denn eine Schwangerschaft kommt nur Zustande, wenn der Geschlechtsverkehr in der fruchtbaren Phase der Frau, sprich um den Eisprung herum, vollzogen wird. Die natürlichen Verhütungsmethoden können dabei helfen, den Zeitpunkt des Eisprungs zu ermitteln.

Eisprung

Wann genau der Eisprung stattfindet (nicht bei jedem Zyklus kommt es zu einem Eisprung), ist von Frau zu Frau verschieden und hängt vom weiblichen Zyklus ab. Bei einem 28 Tage Zyklus (gezählt wird der erste Tag der Regelblutung) findet der Eisprung ca. in der Mitte des Zykluses statt (ca. 14 Tage vor der nächsten Regelblutung). Weicht der Zyklus der Frau aber vom 28 Tage Zyklus ab und ist kürzer oder länger dann ist die Berechnung des Eisprungs nicht immer einfach. Auch in diesen Fällen kann man davon ausgehen, dass der Eisprung ungefähr 14 Tage vor der nächsten Regelblutung stattfindet. Ist der Zyklus der Frau von Monat zu Monat unterschiedlich lang, wird eine ungefähre Berechnung des Eisprungs schwierig. Neben Zyklusschwankungen können aber auch Fak-toren wie Stress oder Krankheiten dazu führen, dass der Eisprung nicht während der zuvor errechneten Phase stattfindet.
Natürliche Verhütungsmethoden können dabei helfen den Eisprung zu bestimmen. Zu bedenken ist, dass die fruchtbare Phase bereits vor dem Eisprung beginnt, denn das Sperma des Mannes kann im günstigsten Fall mehrere Tage im weiblichen Körper überleben. Nach dem Eisprung ist das unbefruchtete Ei für ca. 12 Stunden befruchtungsfähig. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alle 2 Tage Geschlechtsverkehr haben, da so die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis am höchsten ist.

natürliche Verhütungsmethoden

Die natürlichen Verhütungsmittel, wie die Basaltemperaturmessung, Schleimmethode, Symptothermale Methode oder der Verhütungscomputer können dabei helfen, den fruchtbaren Zeitpunkt der Frau festzustellen.


Empfängnis

Fand der Geschlechtsverkehr um den Zeitpunkt des Eisprungs herum statt und liegen keine Fruchtbarkeits-störungen vor, dann liegt die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung bei ca. 25 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Alter der Partner, Stress etc.
Von Empfängnis spricht man dann, wenn eine Samenzelle eine Eizelle befruchtet hat. Nistet sich nach der Empfängnis die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter ein, liegt eine Schwangerschaft vor. Allerdings führt nicht jede Empfängnis zu einer Schwangerschaft. Nicht selten kommt es vor, dass eine befruchtete Eizelle sich nicht in die Gebärmutter einnistet und mit der nächsten Regelblutung "abgeht" ohne dass die Frau von der erfolgreichen Befruchtung etwas mitbekommen hat.



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